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| Rich Dad, Poor Dad: Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen von
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Erste Klasse.
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Alle meine Rezensionen ansehen Rezension bezieht sich auf: Rich Dad, Poor Dad: Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen (Taschenbuch) Kyosaki steht in den USA in Kritik. Er liefere "Binsenweisheiten" und sein "Reicher Vater" hätte nie existiert.
Mir ist das ganz egal, aus seinen Büchern habe ich sehr viel Gewinn ziehen können und sie sind eine gute Motivationsquelle. Was Kyosaki schreibt hat jedenfalls weit mehr Hand und Fuß als was 95% der Schreiberlinge zum Thema Geld ablassen. Schon alleine für die Erklärung das das Eigenheim kein Asset sein muss verdient der Mann einen kleinen Orden. Sicher eine Binsenweisheit. Aber die wenigsten denken über solche Binsenweisheiten nach!! Und das ist es was entscheidet!
Ich hatte auch zwei Väter. Einen Reichen, und einen Armen, allerdings in einer Person. Mein Vater war Unternehmer im Dienstleistungsbereich. Bei meiner Geburt ein Konditorgeselle der mit Gelegenheitsjobs auskommen musste, so arm das meine Eltern sich von meiner Babynahrung miternährten weil ihnen nach allen Abzügen gerade mal 90 D-Mark im Monat übrig blieben. - Über einige Jahre erschuf er aus dem Nichts ein Unternehmen mit über 70 Mitarbeitern. Der Lebensstandard stieg, aber das Geld auf den Konten nicht so erheblich wie man erwarten würde. - Ein Unternehmer im "S-Quadrant" nach Kyoksaki. Immer selbst, immer ständig, was sich in kaputten Nerven und Knochen äußerste. Was ihn vom wirklich großen Erfolg abhielt war seine mangelnde finanzielle Ausbildung und sein Denken das tlw. immernoch laut Kyosaki "poor" war.
"Suche dir einen sicheren Arbeitsplatz, geh zum Staat oder einem Großkonzern, der füttert dich durch." Musste ich auch am Ende meiner Schulzeit anhören. Und ich wusste doch schon damals das es nicht wahr sein konnte. Mein Vater wartete immernoch auf den Lottogewinn - auch wenn er es schon längst geschafft haben hätte können. - Ihm ging es finanziell wirklich nicht schlecht, aber das Geld rinn ihm nur so durch die Finger und verschwand im Nichts. Großes Eigenheim, 2 Eigentumswohnungen, mehrere Autos aber es waren Dinge die statt Geld einzubringen nur Geld kosteten.
Es ist tatsächlich nicht wirklich entscheidend wieviel man verdient, sondern wieviel man davon für sich behält.
Ich kann "Rich Dad poor Dad" nur empfehlen, es ist eins der besten Bücher die ich gelesen habe. Nicht am besten geschrieben, aber es enthält sehr viele "Lernenswerte" Dinge. Auch durch Kyosakis weitere Bücher "Cashflow Quadrant" und "Rich Dads Guide to Investing" habe ich viel gelernt und neue Denkanstöße bekommen über die Dogmen der Finanzbranche und sogenannter "Berater" und den Unsinn den sie uns erzählen. Weg vom Mainstream. Auch weiterführende Tips zu Büchern anderer Autoren werden gebeten die mir ebenfalls sehr dabei geholfen haben mir über meine Fehler klar zu werden - und darüber was ich bisher falsch und richtig gemacht habe - nicht nur in finanziellen Dingen.
Alleine durch Kyosakis Art zu denken, werde ich jeden Monat "reicher" - auch wenn es noch keine Unsummen sind, ich sehe optimistisch in die Zukunft. Welche Krisen auch kommen mögen.
Das vietnamesische Sprichwort "Das Geld geht durch Haus des Armen, wie Wind durch eine verfallene Hütte" ist nur zu wahr.
Ein anderer Rezesent schrieb: "Denn Mr.Kiyosaki vertritt doch allen Ernstes die Ansicht Geld sei Illusion und könne daher aus dem Nichts erschaffen werden!"
Das ist nunmal die Wahrheit, wer weiß was "Giralgeld" ist und immernoch nicht versteht was Kyosaki meint, und warum sein Geld jedes Jahr weniger Wert wird - Der kann nicht durchblicken. Unser Geldsystem besteht nur aus Illusionen, sonst würde doch niemand bunt bedruckte Papierscheine annehmen für die man nichtmal etwas bekommt wenn man sie bei der Bank vorlegt. - Auf dem Euro sind nichtmal die Gebäude drauf echt.
Kyosaki, arg amerikanisch? Natürlich, Kyosaki ist Amerikaner. Kein "guter Schreibstil"? Viel Wiederholung? Eindeutig. - Die Wiederholung hat imho sogar ihr Gutes, man prägt sich vieles leichter ein - und das Kyosaki kein "literarisches Schwergewicht" ist, das schadet überhaupt nicht.
5 Sterne und eine persönliche Empfehlung. Wenn doch nur alle "schlecht geschriebenen" Bücher inhaltlich so gut wären.
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 15. Oktober 2007 | | | | | | | |
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